Wenn Butter, Mehl und Marmelade zur Schminke werden
Es gibt Tage, an denen man merkt: Heute hat das Leben selbst Regie geführt. Und am Rosenmontag in unserem Mein Dahoam war eindeutig klar: Die Komödie gewinnt den Oscar.
Alles begann ganz harmlos. Zwei Damen im Zug, ein bisschen Mimik, ein bisschen Gestik – und alle dachten erst, die Technik hätte ihren großen Auftritt. Doch nein: Das Schweigen war Absicht. Und es war der Beginn eines Spektakels, das selbst Loriot stolz gemacht hätte.
Dann kam die „Beauty‑Routine“. Zumindest dachten wir das. Bis sich herausstellte, dass die vermeintliche Luxuscreme in Wahrheit Butter war. Mit Knoblauch. Ein Duft, der sich nicht verstecken wollte – und ein Raunen, das durch den Raum ging wie eine La‑Ola‑Welle.
Doch damit nicht genug. Die Tüte Mehl wurde geöffnet, und plötzlich wurde aus einem Puderpinsel ein Schneesturm. Ein Gesicht, das aussah wie frisch aus der Backstube, und ein Publikum, das vor Lachen kaum noch sitzen konnte.
Der Höhepunkt? Ganz klar: die Schuhcreme. Sie ersetzte den Augenbrauenstift – und ab da war endgültig klar: Hier bleibt heute kein Auge trocken.
Und dann das Foto. Dieses eine Foto, das alles erzählt: Wie der „Lippenstift“ – ein Löffel voll Marmelade – erst genüsslich probiert und dann mit künstlerischer Präzision aufgetragen wurde. Ein Moment, der so herrlich war, dass man ihn am liebsten einrahmen möchte.
Es war ein Rosenmontag, der uns gezeigt hat, dass Humor die schönste Sprache ist, dass Lachen verbindet und dass manchmal die besten Geschichten entstehen, wenn man einfach den Mut hat, albern zu sein.
Ein herzliches Dankeschön an Doris Holzhammer, die diese unvergesslichen Momente mit ihrem Fotoapparat eingefangen hat.