Wenn ein Orden mehr ist als Metall
- sondern ein Stück Herz
Es gibt Menschen, die tragen den Karneval nicht nur im Herzen, sondern bringen ihn mit – egal, wohin das Leben sie führt. Einer von ihnen ist unser „kölscher Jung“ Stephan Oerder. Und wie jedes Jahr wehte dank ihm am Rosenmontag ein zarter Hauch von Köln durch die Flure unseres Hauses, ein kleines Lüftchen voller Lebensfreude, Tradition und Herzlichkeit.
Stephan hat eine besondere Gabe: Er sieht Menschen. Er spürt Engagement. Und er ehrt es – auf seine ganz eigene, kölsche Art. So überraschte er auch in diesem Jahr wieder eine Kollegin mit einem Orden. Diesmal fiel seine Wahl auf Jasmine Balard‑Lenz, die Leiterin der sozialen Betreuung, die diesen Moment sichtlich bewegt entgegennahm.
Für Stephan ist das kein Ritual, sondern eine Herzensangelegenheit. Früher im Vorstand des Kölner Karnevalsvereins „Die Isenburger“, heute bei uns in Kirchheim zuhause, trägt er die Tradition weiter – nicht laut, nicht aufdringlich, sondern mit einem warmen Lächeln und einem Orden, der mehr sagt als tausend Worte.
Und so wurde der Rosenmontag nicht nur bunt und fröhlich, sondern auch ein bisschen feierlich. Ein Moment, der zeigt: Manchmal braucht es nur einen kleinen kölschen Funken, um ein ganzes Haus zum Leuchten zu bringen.