Weiber­fasching in der Tage­spflege -
ein Tag voller Sch­aber­nack

 

Heute war Weiber­fasching, und schon am Mor­gen lag ein Hauch von Aben­teuer in der Luft. Unsere Damen schrit­ten mit funkel­nden Augen durch die Tage­spflege, als hät­ten sie sich heim­lich ver­schworen. Die Her­ren dage­gen wirk­ten ein wenig wie Rehe im Schein­wer­fer­licht – ahnend, dass heute irgen­det­was passieren würde, aber nicht sich­er, wohin sie fliehen soll­ten.

Doch es half alles nichts: Die Scheren waren schneller.

Mit einem fröh­lichen „Schnipp schnapp – Krawat­te ab!“ begann das när­rische Spiel. Da wurde gelacht, gekichert, gezwickt und gezupft, und ehe man sich ver­sah, flat­terten die ersten bun­ten Stoff­streifen wie kleine Faschingskon­fet­ti durch den Raum.

Die Män­ner ver­sucht­en sich zu ret­ten – hin­ter Zeitun­gen, hin­ter Stühlen, hin­tere­inan­der –, doch unsere Damen waren in Best­form. Char­mant, entschlossen und mit ein­er Prise schelmis­ch­er Ele­ganz.

Am Ende des Tages lagen die Krawat­ten besiegt am Boden, die Stim­mung war aus­ge­lassen, und alle waren sich einig: Wenn die Weiber los sind, hat der Fasching seinen schön­sten Moment.