Die Schäf­fler brin­gen Col­legium zum Leucht­en

 

Heute hat das Col­legium einen dieser sel­te­nen Momente erlebt, in denen Zeit und All­t­ag für einen Augen­blick still­ste­hen. Die Schäf­fler waren da — und mit ihnen ein Stück lebendi­ge bay­erische Tra­di­tion, das unsere Glashalle in einen Ort voller Wärme, Rhyth­mus und gemein­samer Freude ver­wan­delt hat.

Schon als die ersten Klänge erk­lan­gen und die Schäf­fler mit ihren grü­nen Bögen in die Halle ein­zo­gen, war etwas Beson­deres zu spüren. Die Bewohner­in­nen und Bewohn­er saßen dicht beisam­men, manche unten in der Glashalle, andere oben auf den Rän­gen des Betreuten Wohnens. Doch egal, wo sie saßen: Alle hat­ten densel­ben Aus­druck im Gesicht — dieses stille, erwartungsvolle Leucht­en, das man nur sieht, wenn Men­schen etwas erleben, das sie tief berührt.

Mit jedem Schritt, jedem Schwung, jedem Lächeln der Schäf­fler wuchs die Stim­mung. Es wurde gelacht, ges­taunt, geklatscht. Und als die Tänz­er am Ende ihre wun­der­schöne Kro­ne formten, war es, als würde die ganze Halle für einen Moment den Atem anhal­ten. Viele Bewohn­er hat­ten Trä­nen in den Augen — vor Freude, vor Erin­nerung, vor Dankbarkeit.

Und natür­lich durfte das nicht fehlen, was zu den Schäf­flern gehört wie der Tanz selb­st: ein kleines Gläschen Schnaps zum Abschluss. Es wurde angestoßen, gelacht, applaudiert — lange, her­zlich, aus tief­stem Herzen.

Es war ein­er dieser Nach­mit­tage, die man nicht plant, son­dern geschenkt bekommt. Ein Nach­mit­tag, der uns alle ein Stück näher zusam­menge­bracht hat. Ein Nach­mit­tag, der bleibt.