So vielfältig wie wir: Unser Fen­ster der Engel

 

Ein kleines Mäd­chen ste­ht vor dem Advents­fen­ster und drückt sich neugierig die Nase am kalten Fen­sterblatt platt. Ihre Augen wer­den groß, als sie die Vielfalt der Engel ent­deckt, die sich hin­ter dem Glas ver­ber­gen.

Da schweben sie – so unter­schiedlich wie wir Men­schen selb­st. Zarte Papieren­gel, sorgfältig gefal­tet. Engel aus Tan­nen­zapfen, rustikal und warm. Hell bemalte Engel mit einem fröh­lichen Lächeln. Dun­klere, nach­den­kliche Engel mit einem stillen, fast trau­ri­gen Blick. Große, kleine, dünne, runde – jed­er von ihnen ein kleines Kunst­werk, ein Aus­druck ein­er eige­nen Geschichte.

All diese Engel wur­den von unseren Bewohner­in­nen und Bewohn­ern selb­st gebastelt – wochen­lang, mit viel Geduld, Liebe und einem beein­druck­enden Blick fürs Detail. Man spürt in jedem einzel­nen Engel die Hingabe, die Freude am Gestal­ten und die Per­sön­lichkeit der Men­schen, die sie geschaf­fen haben.

Zwis­chen kleinen Lichtchen, die wie Sterne funkeln, sitzen einige Engel auf ein­er weichen, weißen Wolke. Das ganze Fen­ster scheint zu leucht­en, zu erzählen, zu berühren.

Und das Mäd­chen davor? Es staunt – und in diesem Staunen spiegelt sich die ganze Magie des Advents.