Kun­st und Gespräch — Erin­nerun­gen, die berühren

 

„Und ich stre­iche über mein Leben, wie über das weiche Fell ein­er Katze – alles Raue ist vergessen.“ Mit diesen poet­is­chen Worten eröffnete Gabriele von Ende heute Nach­mit­tag die Runde „Kun­st und Gespräch“ mit unseren Bewohner­in­nen.

Gemein­sam wurde der See­lenöffn­er-Lebensweg betra­chtet – Bilder, die Sta­tio­nen des Lebens sicht­bar machen. Das erste Werk, betitelt „0–7 / 7 bis 14 Jahre“, wurde mit Man­hat­tan und seinen Wolkenkratzern ver­glichen: ein Sinnbild für Auf­bruch, Wach­s­tum und die ersten Schritte ins Leben.

Nach und nach kristallisierten sich bei den ver­schiede­nen Bildern biografis­che The­men her­aus. Erin­nerun­gen wur­den wach, Geschicht­en geteilt, und die Ver­gan­gen­heit erhielt einen neuen Glanz. Genau das ist Gabriele von Ende wichtig: Erin­nern als Brücke zur Seele, als Möglichkeit, das eigene Leben wertzuschätzen und im Gespräch miteinan­der neue Nähe zu erfahren.

So wurde der Nach­mit­tag zu einem beson­deren Erleb­nis – voller Wärme, Nach­den­klichkeit und dem Gefühl, dass Kun­st Türen öffnet, die Worte allein nicht erre­ichen kön­nen.