Mein Dahaom — Erin­nern und Dankbarkeit

Zweimal im Jahr hal­ten das Col­legium 2000 und der Hos­pizvere­in inne, um der Men­schen zu gedenken, die in unserem Haus gelebt, gelacht und geliebt haben – und die nun nicht mehr unter uns weilen. Jed­er von ihnen hat Spuren hin­ter­lassen: in Gesprächen, in Gesten, in gemein­samen Momenten. Diese Spuren sind kost­bar. Sie leben in uns weit­er – in unseren Herzen, in unseren Gedanken, in unser­er Erin­nerung.

Schon im Vor­feld der Gedenk­feier liefen die Vor­bere­itun­gen auf Hoch­touren. Mit viel Liebe wur­den Steine bemalt und mit den Namen der Ver­stor­be­nen verse­hen – ergänzt um Geburts- und Sterbe­da­tum. In einem feier­lichen Rah­men wur­den die Namen vorge­le­sen, für jeden ver­stor­be­nen Bewohn­er eine Kerze entzün­det und der Stein den Ange­höri­gen über­re­icht. Die Steine wur­den dankbar angenom­men, als Zeichen der Erin­nerung und des bleiben­den Ban­des.

Pfar­rer Zajons und Pfar­rerin Heubeck gestal­teten die Feier mit trös­ten­den Worten, die Hoff­nung und Zuver­sicht ver­mit­tel­ten. Musikalisch wurde die Gedenk­feier von schö­nen Liedern begleit­et – teils von der Ein­rich­tungsleitung gesun­gen, teils am Klavier gespielt. Die Musik schenk­te den Anwe­senden Momente der Ruhe und des Trostes.

So wurde die Feier zu einem beson­deren Augen­blick des Innehal­tens: ein gemein­sames Erin­nern, ein stilles Dankeschön an all jene, die Teil unseres Haus­es waren.